Wasmeier Freilichtmuseum
Museen & Ausstellungen
Brunnbichl 5, 83727 Schliersee/Neuhaus
Tarifzone M-12
BRB Regionalzüge bis Fischhausen-Neuhaus
1€ Rabatt auf den Eintrittspreis*
Das Markus Wasmeier Freilichtmuseum in Schliersee ist ein liebevoll rekonstruiertes Museumsdorf, das bäuerliches Leben aus dem 18. und 19. Jahrhundert erlebbar macht – mit historischen Höfen, alten Handwerkskünsten, einer eigenen Brauerei, freilaufenden Tieren und dem urigen Wirtshaus „Zum Wofen". Ideal für Familien, Kulturinteressierte und Genießer, die Oberbayern authentisch erleben möchten.
Spartipp: Mit der CityTourCard München erhälst du vergünstigten Eintritt ins Freilichtmuseum!
Das altbayrische Dorf – mit allen Sinnen erleben!
Was ist das Markus Wasmeier Freilichtmuseum Schliersee?
Im Markus Wasmeier Freilichtmuseum Schliersee erleben Besucher eine unvergessliche Reise in eine authentische Vergangenheit. Zahlreiche historische Gebäude aus dem Oberland wurden detailgetreu restauriert und auf dem rund 60.000 Quadratmeter großen Museumsgelände wiederaufgebaut. Die Höfe konnten teilweise mit ihrer ursprünglichen Einrichtung wiederhergestellt werden und zeigen den bäuerlichen Alltag aus dem 18. Jahrhundert. Initiator des Bauernhofdorfes ist kein Geringerer als die Skilegende Markus Wasmeier. Er ist nicht nur erfolgreicher Skifahrer, sondern auch ein ausgesprochener Liebhaber seiner Heimat. „Ich möchte mit unserem Museum das kulturelle Erbe pflegen und für kommende Generationen bewahren – damit die Kinder wissen, dass die Kühe nicht lila sind“ – so die Idee des zweifachen Olympiasiegers.
Was kann man im Wasmeier Freilichtmuseum erleben?
Das altbayrische Dorf ist sowohl ein beliebtes Ausflugsziel als auch Begegnungsstätte für Kultur, Tradition und Handwerk. Jedes Jahr wird eine Vielzahl von Festen, Feiern und Märkten zu verschiedensten Anlässen veranstaltet. Ob Volkstanz, Bauerngartentage, Trachten- und Handwerkermarkt oder Maibaumfest – Brauchtum und Tradition werden im altbayrischen Dorf gelebt.
Außerdem hat es sich das Museumsdorf zur besonderen Aufgabe gemacht, traditionelle Handwerkskünste mit neuem Leben zu erfüllen. Die Besucher erwartet keine spröde Historienaufbereitung, sondern fühlbare und gelebte Geschichte. In den Höfen kann man sich täglich, je nach Witterung, ein lebendiges Bild von den unterschiedlichsten häuslichen Arbeiten vergangener Tage machen – vom Filzen, Spinnen und Färben der Wolle über das Wäschewaschen, das Kochen über offenem Feuer, Bestellen der Bauerngärten bis hin zum Schmieden, Schnapsbrennen und Brotbacken. Die Museumsführung „Landleben wie es einst war“ liefert besonders faszinierende Einblicke in den Alltag der Bauern des 18. und 19. Jahrhunderts. Besucher erleben die „gute alte Zeit“ und altbewährte Traditionen in all ihren Facetten hautnah.
Welche historischen Gebäude gibt es?
Über 22 historische Gebäude stehen auf dem rund 60.000 Quadratmeter großen Museumsgelände – jedes einzelne wurde am Ursprungsort Balken für Balken abgebaut und hier detailgetreu wiederaufgebaut.
- Riederhof (um 1200) – der erste wiederaufgebaute Hof, ein Einfirsthof im Zustand um 1730. Einziger Hof mit kompletter Originaleinrichtung
- Lukashof (1513) – eines der ältesten Anwesen aus dem Tegernseer Tal. Beherbergt die Ausstellung „Strom im Wandel der Zeit" mit Originalküchen von 1900 bis in die 1970er
- Behamhof (Wiederaufbau ab 2009) – der vierte Museumshof, ursprünglich aus Agatharied. Diente 2012/2013 als Kulisse für die Dorf-Festspielwochen
- Wirtshaus „Zum Wofen" (1734) – ehemaliger Großbauernhof aus Feldkirchen bei Westerham, heute Museumsrestaurant mit historischer Schöpfbrauerei
- Kasalm – eine Almhütte von der Gotzenalm im Berchtesgadener Land
- Heilig-Kreuz-Kapelle – Neubau im historischen Stil, geweiht 2015
Ergänzt werden die Höfe durch Schmiede, Schreinerei, Schusterei, Brennerei, ein Bienenhaus, Bauerngärten und die Ausstellung „Wege des Holzes".
Welche Tiere leben im Museumsdorf?
Markus Wasmeier gibt traditionellen, teils vom Aussterben bedrohten Nutztierrassen aus dem bayerischen Oberland ein Zuhause. Auf den Museumswiesen leben Bergschafe, Rinder, Schweine, Hühner, Enten und Gänse. Im museumseigenen Bienenhaus summen zudem Bienen, die beim jährlichen „Tag der Bienen" im Mittelpunkt stehen. Die Tiere vermitteln ein authentisches Bild des bäuerlichen Alltags und sind besonders für Kinder eine große Attraktion.
Welche Veranstaltungen gibt es im Freilichtmuseum?
Über die gesamte Saison finden Feste, Märkte und Mitmach-Aktionen statt. Ausgewählte Highlights: Ostern im altbayrischen Dorf, Maibaumfest mit Maibock, Seifenkisten-Gaudi-Rennen, Kasperltheater-Festival, Erntedankfest mit Korndrescher und einiges mehr.
Regelmäßig stattfindend: Weißwurst-Frühstücke, Kräuterführungen, Braukurse und Yoga an heimischen Kraftorten. Auch private Feiern und Firmenevents sind über die hauseigene Eventagentur buchbar.
Tradition genießen
Vom einzigarten Geschmack des selbstgebrauten Museumsbieres können sich Gäste im museumseigenen Wirtshaus „Zum Wofen“ überzeugen. Bei bayrischen Schmankerln, Kuchen aus der hauseigenen Konditorei und anderen Köstlichkeiten lässt sich bei schönem Wetter das atemberaubende Bergpanorama im Biergarten genießen. Und auch an weniger sonnigen Tagen bieten die Gasträume im altbayrischen Wirtshaus ein besonderes Ambiente zum Verweilen.
Anreise: Mit der Bayrischen Regiobahn stündlich ab München Hauptbahnhof über Holzkirchen, Richtung Bayrischzell bis Haltstelle Fischhausen-Neuhaus
Der Bahnhof befindet sich direkt gegenüber dem Museum.
Dein Vorteil mit der CityTourCard München: 1€ auf den Eintrittspreis im Wasmeier Freilichtmuseum*
*nicht mit anderen Rabatten kombinierbar
Info
Aktuelle Öffnungszeiten findest du auf der Website unseres Partners!